|
Standort mit Geschichte

Erste Erwähnung 1242
Die Gründung des Hofgutes Ringelshausen geht auf den hessischen, fränkischen Uradel zurück, hier ließ sich der Adelige Ringolf oder Richolf nieder. Das Hofgut war freiadeliges Rittergut.
Klosterbesitz der Antoniter
Um die Mitte des 15. Jahrhunderts gewann die Kirche an Einfluß. Nach der Einführung der Reformation durch den Landgrafen Philipp dem Großmütigen von Hessen fiel seinem Land im Zuge der Säkularisierung auch der Klosterbesitz der Antoniter zu.
Universitätshof
1564 wurde die Universität Marburg mit dem Ringelshäuser Hofgut belehnt.
30-jähriger Krieg
"Von der verwüsteten Flur konnte nicht einmal eine Schafherde ernährt werden", so die Geschichtsschreiber.Rettung kam mit Wendelin Reichhardt von Ulfa. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts war das Gut in den Händen der Familien Stegk, Reichhardt und Waldschmidt.
Staatsdomäne
1813 erfolgte die Abtrennung von der Universität Marburg. Das Hofgut geht an den Fürsten Solms Braunfels.
Der Bürgermeister von Rabertshausen übernimmt
1930 erwirbt Karl Reichhardt das Hofgut.
Irmgard Reichhardt (1935 - 1994) - deutsche Landwirtin und Politikerin
Die hessische Staatsministerin für Landwirtschaft, Forsten und Naturschutz (1987 - 1991) lebte seit Ihrer Heirat mit Arnold Reichhardt bis zu Ihrem Tod auf dem Hofgut Ringelshausen.
Landwirtschaft unter einem modernen Management
Heute ist das Hofgut Ringelshausen gemeinsam mit dem Hofgut Obbornhofen und dem Hofgut Häuserhof eingebunden in die OHR GbR. Die Geschäfte führt Annette Seifert-Ruwe.
Firmensitz der Reichhardt GmbH Steuerungstechnik
Seit mehr als 20 Jahren entwickelt das Unternehmen hier Steuerungen und Regelungen und elektrische und elektronische Anlagen im Auftrag bedeutender Hersteller aus der Landtechnik und der Baumaschinenbranche.
|